Der Campus
Der Campus im Brunnenviertel ist die zentrale Drehscheibe für das Gemeinwesen im Stadtteil. Die Menschen im Brunnenviertel finden am Campus Bildung, Beratung und Freizeit an einem Ort.
Wir sind der erste Campus im Bezirk Mitte. Wir wollen zeigen, dass Campus ein praktikables Modell ist, um die Vorteile gemeinsamem Handelns mehrerer Einrichtungen zu erschließen.
Wir schaffen Angebote für alle – für Kinder und Jugendliche, für Eltern und Erwachsene, für Seniorinnen und Senioren.
Inhaltlich gemeinsam zu denken und die Angebote zusammen zu gestalten, ist ein zentrales Motiv für den Campus.


Lageplan

Jugendclub Volta65

OPZ | Stadteilzentrum

Vineta-Grundschule

Gemeinsamer Campusgarten

Familienzentrum
Warum Campus?
Unsere Ziele
Der Campus im Brunnenviertel unterstützt dabei, die Bildungschancen im Quartier zu erhöhen.
Im Campus verstehen wir Bildung im erweiterten Sinn. Bildung ist einerseits formale Bildung. Diese bekommen die Grundschulkinder im Unterricht. Erwachsene und Kinder erhalten sie in einem Sprach- oder Musikkurs der Volkshochschule oder der Musikschule.
Bildung ist aber auch non-formal. Diese entsteht beispielsweise, wenn im Repair-Café zur Hilfe zur Selbsthilfe angeleitet wird. Oder wenn bei einem Kochkurs sich Nachbarn gegenseitig Neues beibringen. Auch die umfangreichen Beratungsangebote tragen dazu bei, Wissen und Kompetenzen im Stadtteil zu steigern.

Konkrete Schritte und Maßnahmen
Kurzfristige Schritte
- Eröffnung des Campusgartens als erste gemeinsame Fläche,
- am 29. Mai Eröffnung des Trittsteinbiotops (erste Teilfläche)
- Öffnung Schulhof und Aula für nachbarschaftliche Angebote
- Vertrag mit Schulamt zur Nutzung von Schulhof und Aula für außerschulische Angebote geschlossen
- ab Herbst 2026 betreute Sportangebote auf dem Minisportfeld in Kooperation mit Safe Hub
- Ausweitung Angebote VHS und Musikschule
- beispielsweise Deutschkurs im Stadtteilzentrum und Musikschule in der Vineta-Grundschule
- gemeinsame Veranstaltungen
- beispielsweise jährliches Campusfest, öffentliche Campusführung, Lange Tafel zur Woche der Nachbarschaft
- Präsentation des Campus über eine Webseite
- www.campus-brunnenviertel.de
- Gründung eines Campusfördervereins
- Mitglied können alle Bewohnerinnen und Bewohner des Brunnenviertels werden

Mittelfirstige Schritte
- gemeinsamer Campus-Hausmeister
- Einstellung über Fördermaßnahme
- Laufende Baumaßnahme
- Fertigstellung Erweiterungsbau des Olof-Palme-Zentrums

Langfristige Schritte
- Ertüchtigung Schule über LZ-Maßnahmen (LZ = Förderprogramm Lebendige Zentren)
- Umbau Kleine Turnhalle zur Mensa, Barrierearmer Umbau der Schule, Gestaltung Außenanlagen
- Schulhof zum Dorfplatz des Brunnenviertels entwickeln

Konzept
Von 2022 bis 2024 hat das Büro stadt.menschen.berlin finanziert über das Quartiersmanagement partizipativ ein Konzept für einen Campus im Brunnenviertel erstellt. Das Konzept ist hier in Kurzform und als vollständiges Dokument zur Prozessbegleitung verlinkt.
Die wichtigsten Aussagen des Konzepts:
- die Vineta-Grundschule und das benachbarte Olof-Palme-Zentrum (OPZ) entwickeln sich zu einem Bildungs- und Freizeitstandort und einer nachhaltigen Bildungslandschaft für die gesamte Nachbarschaft
- wesentlicher Aspekt des Gelingens ist die inhaltliche Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure
- im Fokus steht Lebenslanges Lernen
- zentral ist der Ansatz Mehrfachnutzung
- unumgänglich ist Einrichtung einer Stelle für die Campuskoordination als interner und externer Ansprechpartner (für Nachbarschaft, Verwaltung)
- fachamtsübergreifend tätiges Personal wie beispielsweise Campushausmeister
- ausführliche Maßrahmenliste und Handlungsempfehlungen

Wer wir sind
Der Campus sind viele. Hier die Einrichtungen und Projekte, die im Campus zusammenarbeiten.

Träger und Förderer

Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Freier Träger des BEB, des Projekts Zukunftskiez, des Stadteilzentrums, des Jugend

Technische Jugendfreizeit- und Bildungsgesellschaft (tjfbg) gGmbH
Freier Träger des Famiienzentrums an der Grundschule und der Schulsozialarbeit

Quartiersmanagement Brunnenstraße
Langjähriger Förderer und Unterstützer des Campus mit Mitteln des Programms Sozialer Zusammenhalt.

Jugendamt und Schulamt
Fachliche und verwaltungsseitige Unterstützung seitens Jugendamt und Schulamt.
Wie andere uns sehen
1000 Verbindungen für das Brunnenviertel
Europa im Quartier schreibt:
„Zwischen den drei Einrichtungen sind jedoch offene Türen und der Abbau von Zäunen vorgesehen, zum Beispiel als Zugang zum ‚Campus-Garten‘, der früher ‚nur‘ Schulgarten war.“
Hier geht es zum vollständigen Beitrag Neue Räume und 1.000 Verbindungen für Brunnenviertel vom 10. Juni 2026.
Endet der Unterricht, erwacht diese Schule
Tagesspiegel schreibt:
„Ein Campus will zeigen, wie Schule mit Babytrödel, Fußball und Kino zusammengeht.“
Hier geht es für Abonnenten zum vollständigen Artikel Manchmal geht auch was kaputt vom 13. April 2026.
Vormittags Schule, nachmittags Kiez
Brunnenmagazin schreibt:
„Mit dem Campus in der Demminer Straße soll ein solcher Ort entstehen, den die Menschen im Brunnenviertel als ihren zentralen Anlaufpunkt wahrnehmen.“
Hier geht es für zum vollständigen Artikel Ein Campus entsteht vom Januar 2026.
Wir im Netzwerk

Der Kindercampus Hörde und der Kindercampus Westerfilde haben ein bundesweites Campus-Netzwerk mit regelmäßigen Treffen angeregt, in dem wir Teil sind.
Auf Einladung der Fachstelle Bildung | Entwicklung | Raum | Integration | Demokratie (kurz FaBERID) der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung GmbH (DKJS) waren wir beim Bundeskongress "Ganztag" im Juni 2026.
Geschichte
Geschichte und Entstehung
- 2011 -> Es entstand die erste Idee für einen Campus bei der Planung für den ersten Neubau des Olof-Palme-Zentrums. Der 2015 fertiggestellte Bau in der Demminer Straße 28 wurde über die Ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative (GI) finanziert. Der Grundgedanke Mehrfachnutzung wurde erstmals umgesetzt, indem sich ein Jugendzentrum und eine Nachbarschaftseinrichtung ein Gebäude gemeinsam nutzten.
- bis heute -> Jahrelang hat das Quartiersmanagement (Programm Sozialer Zusammenhalt) die Entstehung des Campus finanziell und ideell unterstützt. Über den Baufonds und über den Projektfonds wurden im Lauf der Jahre erhebliche Mittel bereitgestellt, um das Olof-Palme-Zentrum zu entwickeln.
- bis heute -> Auch das Jugendamt hat langanhaltend über Jahre hinweg die Campusidee unterstützt. Unter anderem entwickelte es das Olof-Palme-Zentrum zu einem Haus, in dem Mehrfachnutzung erprobt wurde.
- 2022 bis 2024 -> Das Büro stadt.menschen.berlin erstellt partizipativ (finanziert über das Quartiersmanagement) ein Campuskonzept, das Basis für die weitere Arbeit ist.
- seit September 2025 -> Ein Campusmanager koordiniert mit Mitteln des Quartiersmanagements das weitere Wachstum des Campus.
- 2026 -> Konzeptionelle Überlegungen für eine inhaltliche Zusammenarbeit im Sinne einer abgestimmten Kooperation der Einrichtungen am Campus.

Campusförderverein
Der Campusförderverein im Brunnenviertel unterstützt die Entwicklung des Campus. Er steht allen offen. Alle Interessierten können Mitglied werden und mithelfen.
Ziel Vereins ist die Förderung der Erziehung und der Volksbildung sowie die Förderung der Jugendhilfe.
Insbesondere wird der Vereinszweck verwirklicht durch die Förderung von Bildungs- und Freizeitangeboten am Campus für Erwachsene, Jugendliche und Kinder im Campus. Durch die Unterstützung schulischer Projekte und durch die Unterstützung von Jugendprojekten.
Der Förderverein ist gemeinnützig und kann Spenden annehmen.
Vereinsregister VR 3064. Die Satzung kann als PDF heruntergeladen werden.
Spendenkonto:
Campusförderverein im Brunnenviertel
IBAN: DE63 3702 0500 0001 1985 00
BIC: BFSWDE33XXX

So finden Sie uns
Der Campus im Brunnenviertel liegt zentral und ist leicht erreichbar.

Anfahrt & Öffnungszeiten
U-Bahn
Linie U8
Haltestelle Brunnenstraße
ca. 5 Minuten zu Fuß zum Campus
Straßenbahn
Linie M10
Haltestelle Bernauer Str. / Brunnenstraße
Parkplätze
Es gibt vor Ort keine Parkplätze
Der Campus liegt in einer Anwohner-Parkzone
Öffnungszeiten:
Montag – Freitag: 8:00 – 18:00 Uhr
Wochenende: bei Veranstaltungen













